linux-l: PS-Dateien in LaTeX

Sven Wiegand SWiegand at tfh-berlin.de
Mo Jun 8 18:24:26 CEST 1998


Hi Oliver,

> Meinen bescheidenen Postscript-Versuchen der letzten Tage nach,
> gibt die Bounding-Box den Bereich an, der als Größe des Bildes
> akzeptiert wird. Sollte die Grafik über den bereich der Bounding-Box
> hinaus reichen, dann wird sich das entsprechend auch beim Einbinden
> des Bildes in LaTeX auswirken. Das bedeutet: Macht man eine fbox um dieses
> PS-Bild (eigentlich eps-Bild! Hast Du darauf geachtet?), dann wird für die
> fbox die Größe der Bounding-Box genommen, die in dem ps-Bild angegeben ist.
> Reicht eine Grafik über den als Bounding-Box angegebenen Bereich hinaus,
> so würde die Grafik sozusagen aus dem Rahmen fallen.

Das waren genau die Informationen, auf die ich damals gewartet habe,
aber inzwischen hat sich das ganze schon erledigt. Meine EPS-Dateien
hatten ein Bounding-Box-Kommando, aber die Endung ".PS". Das war also
nicht das Problem.

Ich hatte rausbekommen, dass die normale "\includegraphics"-Anweisung,
das Bild zwar so positioniert, als wenn es nur so gross wie die
Bounding-Box waere, aber trotzdem das ganze Bild ausgibt.
"\includegraphics*" arbeitet hingegen wie erwartet -- es schneidet alles
um die Bounding-Box herum ab.		

> Beachten mußt Du, daß die Bilder im eps, nicht im ps-Format sind.
> Im Falle der Verwendung von dvips die Option  -E  benutzen!

Den Parameter braucht man nicht anzugeben, es funktioniert auch ohne!

Trotz allem vielen Dank fuer Deine Bemuehungen.

Bis dann...

	Sven




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