[linux-l] Mitmachen bei Linuxaktion

kai.oesterreich at web.de kai.oesterreich at web.de
So Jul 31 14:44:49 CEST 2005


 
----- Original Message -----
From: Björn_Ruber <bjoern at ruberg-wegener.de>
To: linux-l at mlists.in-berlin.de
Cc: 

>Sorry, hatte die Namen verwechselt. Die Aktion der GJ hieß "copy4freedom" und 
>ist sehr auf OpenSource ausgerichtet: http://www.copy4freedom.de/

Ich hab mir die Seiten angesehen und ich finde nur das die Forderungen ein wüste Ansammlung von Forderungen aus der IT-Welt sind. Filesharing, Privatkopie, 
Softwarepatente und Linux. Filesharing und das was die meisten als Privatkopie ansehen in der Realität dient doch nur einem Zweck dem anfertigen von unlizensierter 
Software.. Den meisten Linuxern ist aber die Lizenz sehr wichtig. Passt meiner Meinung nach nicht zusammen und das ist Stammtisch-Gewäsch.

>Das ist nun wirklich Unsinn. Die Grünen auf Umweltaktivisten zu reduzieren, 
>taugt nicht mal als überspitzte Deutlichmachung. Ich werde jetzt aber nicht 
>aufzählen, für was die Grünen alles stehen, das würde sich zusehr nach 
>Politüberzeugung anhören, was nun wirklich nicht mein Anliegen ist.

Vielleich zu viel auf ein Dokma reduziert aber sicher nicht so ganz falsch - ist aber das ist auch meine persönliche Meinung und gehört nicht hier her in eine Linux-Liste. Fakt 
ist ich halte es für einen Fehler sich vor den Karren irgend einer politischen Partei spannen lassen. Und ich glaube Du würdest genau so Argumentieren wenn ich das 
Gleiche von der CSU anbieten würde. Und das ist genau mein Problem damit. Eine Politisierung von Linux/OS auf dieser Ebene muss man vermeiden.

>Also, ich habe Ahnung von Linux. Und die Leute die mitmachen werden sicherlich 
>nicht völlig ahnungslos auf die Straße entlassen.

Was du drauf hast weiss ich nicht aber jemanden der kaum mit Linux gearbeitet hat ist fast ahnungslos - nix ist peinlicher als so etwas und disqualifiziert ungemein.

>Die Leute die das 
>Infomaterial verteilen oder die einzelnen Rechner vorstellen, müssen auch 
>keine Linux-Gurus sein. 

Keine Gurus aber auch keine DAUs. Das ist echt peinlich gerade bei Linux wenn man nicht wenigstes halbwegs fit auf der Konsole ist. 

>Im übrigen schadet es ja nichts, wenn die Leute sehen, dass auch Nicht-Profis 
>Linux benutzen und dafür eintreten. Das ist schließlich eine sehr wichtige 
>Aussage.

Leute die drei Tage mit einem Knoppix rumgespielt haben sind jedenfalls peinlich und unbrauchbar Linux gebührend zu repräsentieren. Und letztendlich wird, wenn ich z.B. 
aus dem Forum von Heise.de extrapoliere dann würden seitens von MS sicher ein paar wirklich, auch auf Linux, fitte Leute da rumstänkern. Die lassen sich nicht so leicht 
'die Butter vom Brot nehmen'.

>Was die MS-Typen machen ist doch auch ziemlich egal. Sollten sie direkt zu uns 
>kommen und sich in Streitgespräche verwickeln, wäre das doch ein großer 
>Erfolg, der unsere Aktion nur aufwertet.

Eher abwerten weil die wirklich ein paar Leute anschleppen die Fit sind und was meinst Du wie da ein paar Anfänger aussehen. Eine schlechte Werbung meiner Meinung 
nach. Gerade Linux ist Windows ja auf dem Desktop noch völlig unterlegen und da braucht es gute Argumente und ein gutes Hintergrundwissen um gegen die MS-
Kloppertruppe anzukommen. 




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