[linux-l] Mailverwaltung - remote gui client - imap - webmail

Sven Guckes maillist-belug at guckes.net
Fr Apr 28 02:10:49 CEST 2006


* Robert C. Helling <R.Helling at damtp.cam.ac.uk> [2006-04-27 23:54]:
> ich bin gerade gezwungen, die Art und Weise, wie ich meine Mail
> behandle, umzustellen, da ich in Kuerze meinen Account auf dem
> Rechner, auf dem ich die Mail bisher gelesen habe, verliere. Und
> bei der Gelegenheit soll gleich alles etwas modernisiert werden.
>
> Zu den Randbedingungen: Mein Mailarchiv umfasst etwa 150MB verteilt
> auf etwa 400 Folder, die will ich unbedingt behalten. Die taegliche
> Arbeit erledige ich mit meinem Laptop, es ist mir aber auch wichtig,
> dass ich unterwegs von anderen Rechnern aus meine Mail lesen kann,
> selbst wenn auf denen nur Windows laeuft.
>
> Die bisherige Loesung war, dass ich auf einem stationaeren PC meine
> mail mit pine gelesen habe und damit die Ordner angelegt habe.
> Von unterwegs habe ich dann zu diesem PC
> ssh gemacht und alles war in Butter.

:)

> Genauer geseagt habe ich bei Strato eine Domain ueber die ich alle
> Mail kommen lasse und dort hatte ich einen Forward auf eben diesen
> Rechner gelegt.
>
> Jetzt verliere ich eben auf diesem PC meinen account und will das
> alles auf einen anderen PC (fuer den ich gluecklicherweise auch
> root-Rechte habe) verlagern. Was es etwas komplizierter macht, ist,
> dass der hinter einer Firewall steht, auf die ich keinen Einfluss
> habe und deren im wesentlichen einziger Effekt ist, dass sie
> SMTP-Traffic rein und raus blockiert.

warum willst du mails auf einem server machen der
hinter einer firewall steht, der mails blockiert?

> Das ist aber nicht weiter schlimm, ich habe halt bei Strato
> keinen Forward mehr, sondern polle mit fetchmail von diesem PC
> und stelle lokal zu. (Hier ist nur das kleine Problem, dass
> fetchmail immer nach etwa 12 Stunden die Arbeit einstellt,
> nichts mehr abholt, gekillt und neugestartet werden will, keine
> Ahnung woran das liegt, ich habe ihm da auch keine Diagnostik
> entlocken koennen, aber zur Not wird's da ein Cronjob tun).

warum willst du klimmzuege um ein broken fetchmail machen?

> Auf dem Rechner erschien mir nun Courier ein brauchbarer
> MTA zu sein, der stellt auch auf's beste zu (nach etwas
> Rumprobieren).  Was funktioniert, ist dass ich mich mittels
> ssh -X auf dem Rechner einlogge und dort zB ein Evolution
> starte, was dann die Inbox nach meinen Filterregeln sortiert
> und ich dann die Post entsprechend lesen kann.

warum willst du fetchmail aufgeben zugunsten eines integrieten
filters in einem gui mailer, der eigentlich nicht auf einem
mail server laufen sollte - und schon gar nicht remote?

> Nur geht das halt nicht, wenn ich mich von einem nicht X-faehigen
> Rechner einlogge, nen ssh Client liess sich fast ueberall schnell
> instalieren, mit nem X-Server sieht's schon anders aus.

warum willst du dich unbedingt auf einen lokalen x client festlegen?

> pine habe ich (weil nicht free) nie so ganz echt unter
> Debian zum Laufen bekommen, mit mutt konnte ich mich
> leider nie so recht anfreunden (sorry Fans) und
> klicki-bunti will ich halt gerne mal probieren.

aha - du willst das alles also unbedingt ausprobieren.

> Bleibt das Remote-Loginproblem.

viel spass!

> Passenderweise gibt's fuer Courier auch ein Webmailmodul. Nur wie
> schaffe ich es, meine alten Folder so unterzubringen, dass ich sie
> sowohl mit Evolution als auch per Webmail lesen und schreiben kann?

wer will das?  und wozu?

> Und dann moeglichst auch noch per IMAP mit irgendeinem anderen Mailclient.

aber - *warum?*

> Aber so, dass wenn ich jetzt eine Antwort auf diese Mail bekomme und
> die mit irgendeiner der verschiedenen Moeglichkeiten (lokal oder
> webmail oder IMAP) lese und dann in meinen belug-Folder verschiebe,
> ich sie auch mit den anderen Moeglichkeiten spaeter wiederfinde?

es gibt sicherlich auch andere tools. finde sie heraus.
und dann kannst du ja mal nen vortrag darueber machen.

und immer dran denken:
"jeder benutzt die software, die er verdient!"

Sven  ["ssh server mutt"]



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