[linux-l] Re: groovy

Steffen Dettmer steffen at dett.de
So Aug 27 23:48:14 CEST 2006


* Oliver Bandel wrote on Sun, Aug 27, 2006 at 18:04 +0200:
> Wenn die Funktionen Einzeiler sind und dennoch erledigen, was sie
> sollen und wenn das auch sehr viel ist, was die Erledigen, dann sind
> Einzeiler ideal! :)

Meist ist kurz lesbarer, wenn nicht, schreibt man's halt lang.

> Dann ist das keine verteilt ablaufende Software, sondern eine, bei
> der die Funktionalität fein verteilt ist.... Aerosol sozusagen...
> ...beinahe schon Feinstaub.

Schön gesagt.

> > > Und wenn eine Sprache zu extreme lange Konstrukte erzwingt, und
> > > Funktionen, die über viele viele Seiten gehen (weil ggf. die
> > > Deklarationen schon fast eine Seite einnehmen), dann sollte man IMHO
> > > die Programmiersprache wechseln. :)
> > 
> > naja sicher. Aber ob man das "int" vor der Deklaration von "i" weglassen
> > darf oder ob man "int x_start" oder so nennt, liegt auch weniger an der
> > Sprache.
> 
> Was meinst Du?
> Es liegt nicht an der Sprache, ob man "int" weg lasen kann?
> 
> Worauf willst Du hinaus?

Ich mein, das ist für mich kein Vorteil, wenn ich wie in Perl viel Code
in eine Zeile kriege - ich mach sowas eh nicht, kann man nämlich fast
imemr schlecht warten. Für'n typischen onliner OK, denn die werden nicht
gewartet, sonst halt eher schlecht.

> > Eben. Source Code muss für Lesbarkeit optimiert werden
> 
> Ja, so habe ich das gemeint.
> 
> Der wird aber nicht lesbar durch Aufblähen.

Richtig, muss natürlich richtig gemacht werden, klar.

> Mehr Performance erhält man sicherlich nicht durch unsinnig gewählte
> Namen oder Unsinnig lange Funktionen.
> Und Hand-Optimierug ist oftmals Optimierung auf einen speziellen
> Compiler hin; und das ist bis auf wenige Ausnahmefälle Unsinn.

genau.

> > > Und so Sachen wie HTML/XML sind bei kleineren/einzelnen Sachen noch
> > > HANDhabbar; 
> > 
> > Naja, XML ist aber nicht für Menschen gemacht.
> 
> Wir meinen das selbe, denke ich.
> Immerhin ist es i.A. Klartext, wenn man XML nutzt, und daher *auch*
> für Menschen gemacht. Man muss da im Normalfalle keinen Hexeditor
> anwerfen, sondern kann auch mal den Text-Editor nehmen.

Naja, hexdumps sind auch Klartext ;)

> > Es ist vermutlich für
> > Webserverfreunde und Java gemacht. Wenn ich als einziges Werkzeug HTTP
> > habe, sieht jedes Problem wie ein Textdokument aus. Oder sowas. 
> > Da man eh immer Tools zu Verarbeitung braucht, hätte man mal lieber
> > ASN.1 nehmen sollen, aber das ist ja praxisbewährt, uncool und ohne
> > Hype. Ausserdem sind DER und Freunde auch noch effizient, ihh ;)
> 
> Aha, und ASN.1 ist dann also für menschliche leser gemacht, ja?

Genau, ist nämlich wie BNF... Die Codiering, die nicht in ASN.1 gemacht
wird (den Quatsch kennt man nur von XML), kann sonstwie sein (DER, das
ist binär oder XER, das ist XML, oder ...) und ist dann halt mehr oder
weniger nicht-menschenlesbar.

oki,

Steffen

-- 
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt,
es trägt daher weder Unterschrift noch Siegel.




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