[linux-l] Re: Linux-Installation klonen

JSC belug at jsc.no-ip.org
So Jul 30 00:05:09 CEST 2006


On Sat, Jul 29, 2006 at 08:26:36PM +0200, Jan-Benedict Glaw wrote:
> On Sat, 2006-07-29 18:57:43 +0200, Frank Lehmann <eggsperde at gmx.net> wrote:
[..]
> > Deine Variante funktioniert also in jedem Fall, während "cp" nicht immer 
> > geht. Bin mal gespannt, was die Vertreter von "cp" dazu sagen... Bin 
> > jetzt etwas verunsichert, und SEHR froh, dass noch alles so ist wie es war.
> 
> http://www.opengroup.org/onlinepubs/000095399/utilities/cp.html
> 
> Dort einmal unter `-p' nachlesen, wie zwischen der Übernahme des
> Owners zwischen numerisch und by-name unterschieden wird.
> 
> Da auch tar so seine lieben Probleme haben kann, kann man sich
> alternativ natürlich auch noch `pax' anschauen.
> 

ich arbeite seit vielen jahren mit cpio. hat mich ein admin drauf gebracht,
der mit mehreren unix-derivaten arbeiten musste (und nicht alle hatten
gnu-tar).

es ist aber etwas aufwendiger, da man sich die fileliste selbst generieren
muss. was aber kein nachteil sein muss:

# archiv basteln:
cd /
find . -depth -xdev -print | cpio -oaH newc > /andere/partition/backup.cpio

# archiv zurueckschreiben
cd /neues/root/dir/
cpio -idmu < /andere/partition/backup.cpio

wieso -depth:
   normalerweise liefert find eine liste der art:
   /tmp
   /tmp/a
   /tmp/b
   was beim restore dazu fuehrt, dass cpio /tmp auspackt, die mtime usw.
   restauriert und danach die Dateien a und b reinschreibt :-( mtime kaputt

   -depth liefert:
   /tmp/a
   /tmp/b
   /tmp
   und umgeht dieses problem.

Nachteile:
- nicht alle cpio archiv-formate sind von jedem unix lesbar
- es gibt laengenbeschraenkungen einer datei im archiv (max 4GB glaub ich)
  fuer multimedia heutzutage ein problem, fuer ein standard root fs wohl kaum

gruss
Jens




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