[linux-l] Schreib-/Leseverhalten (war: Bootverhalten)

Norm@nSteinbach norm at nsteinbach.de
Do Jun 7 08:24:34 CEST 2007


Hi Peter,

da ist es mal wieder, die Hilflosigkeit, wenn man sich nicht auskennt: 
Eine einzige Aktion bewirkt viele unterschiedliche Dinge, die alle 
irgendwie damit zu tun haben *müssen* (weil sie vorher nicht aufgetreten 
sind), aber gleichzeitig von der Logik so wie ich sie verstanden habe 
gar nicht so sein können. Nun kann ich wegen jeder einzelnen Auswirkung 
die ich nicht verstehe eine Mail schreiben oder aber alles in eine 
packen, was ich hier gemacht habe. Ich versuche es nochmal.

Danke & viele Grüße,

Norm at n

Peter Ross wrote:
> Hallo Norman,
> 
> ich bin eigentlich arbeitend und wollte mir trotzdem die Muehe machen, 
> das zu lesen, und ggf. zu antworten.
> 
> Aber.. Deine Mail ist eine einzige absatzlose Buchstabenwueste, aus der 
> ich entnommen habe,
> 
> dass Du irgendwie eine Sache ueber die andere gebraten hast,
> 
> und dass Du Problem mit GRUB auf der falschen Platte hast.
> 
> Ich kann Dir verraten, welches Shell-Skript in mir ablaeuft;-)
> 
> while [ "X${verstanden}" = "XNEIN" ]; do
>    zu_kompliziert_zu_lesen=`versuche_zu_lesen`
>    if [ "X${zu_kompliziert_zu_lesen}" = "XJA" ]; then
>       exit 1
>    fi
> done 
> 
> Gruss
> Peter
> 
> On Thu, 7 Jun 2007, Norm at nSteinbach wrote:
> 
>> Hallo %ALL,
>>
>> nachdem ich mal wieder etwas an meinem System herumgebastelt habe, ist 
>> folgender Status die Problemstellung:
>> Auf /dev/hda1 läuft ein Debian-System problemlos, aber der GRUB liegt 
>> blöderweise auf /dev/hda2 (Rootpartition eines später installierten 
>> Ubuntu), welches von diesem Debian-System aus nicht gemounted ist.
>> Da sich Debian und Ubuntu von meiner Warte aus in der Usability kaum 
>> unterscheiden, habe ich nun versucht, Ubuntustudio über die existierende 
>> Ubuntu-Installation drüberzuinstallieren - da -studio auf 
>> Standard-Ubuntu basiert, ist hierfür nur das Repository in 
>> /etc/sources.list hinzuzufügen und via apt-get einige meta-Packete zu 
>> installieren. Da Ubuntustudio jedoch einen eigenen Kernel 
>> ("low-latency", wofür auch immer) verwendet, ließ sich X11 mit dem 
>> installierten nVidia-Treiber für meine Grafikkarte nicht starten 
>> (Fehlermeldung: Unable to Load Kernel Module). Nun habe ich überlegt, 
>> die Partition auf /dev/hda2 komplett zu plätten und Ubuntustudio neu zu 
>> installieren (bzw. mit der Boot-CD von Ubuntu-Server, da ich keinen 
>> DVD-Brenner habe. Das Upgrade von -Server auf -Studio verläuft ebenso 
>> einfach: sources.list editieren & metapackages installieren). Dabei ist 
>> mir aufgefallen, dass mein GRUB ja auf /dev/hda2 liegt, ich also nicht 
>> davon ausgehen kann dass mein Debian (was ich momentan hauptsächlich 
>> benutze, auch wenn meine angeborene Paranoia mir sagt dass es bereits 
>> kompromittiert ist) noch bootet, wenn ich /dev/hda2 neu schreiben lasse.
>> Nachdem ich erkannt habe, dass Ubuntustudio nicht so "ohne weiteres" 
>> läuft (und da mir das Wissen fehlt, es manuell zu reparieren, ich also 
>> ärgerlicherweise die "Windoofs-Methode" = Neuinstallation auf blanker 
>> Partition anwenden muss), habe ich den Debian-Eintrag in der menu.lst 
>> wieder an erste Stelle gerückt und dieses (immernoch mein Hauptsystem) 
>> gebootet. Hierbei ist etwas seltsames passiert, was meine angeborene 
>> Paranoia mal wieder gefüttert hat: Während des Bootvorganges kam 
>> plötzlich die Aufforderung, Ctrl-D zu drücken, sofern man eine 
>> root-Konsole benötigt. Danach kamen noch ein paar weitere Meldungen, bis 
>> hin zum IPv4 over IPv6 tunneling driver (oder war es IPv6 over IPv4 
>> tunneling? Scheiß-Detailkleinrams, eins von beidem war es, es wird nur 
>> eins geben, ihr wisst was gemeint ist!), dann stoppte der Bootvorgang, 
>> allerdings fingen die Transfer-LEDs meines Routers zu blinken an und 
>> signalisierten mir, dass von meinem LAN-Anschluss aus Daten ins Internet 
>> übertragen wurden. Das Geblinke dauerte etwa 1-2Sekunden, was bei einer 
>> DSL-Leitung schon einige kBs sein können, die an einer völlig 
>> unverständlichen Stelle des Systemablaufes übertragen wurden und ich 
>> weiß weder weshalb noch wohin bzw. woher. Zuvor habe ich keine 
>> Übertragung an dieser Stelle des Bootvorgangs bemerkt. Das ganze 
>> passierte wohlgemerkt, obwohl auf /dev/hda1, auf dem das Debian-System 
>> liegt, NICHTS geändert wurde (die Partition ist unter Ubuntu nicht mal 
>> gemountet!!). Als ich dann Ctrl-D gedrückt habe, wurde der Bootvorgang 
>> fortgeführt und das System startete normal (bis auf der Tatsache, dass 
>> IceApe diese neue Mail beim ersten Versuch im HTML-Format erstellte, was 
>> ich generell ausgeschaltet habe - seltsam, das!)
>>
>> Nun die Fragen:
>>
>> Reicht es, für die Startfähigkeit von Debian auf /dev/hda1 die 
>> entsprechenden Einträge aus der "alten" menu.lst auf hda2 in die neue 
>> menu.lst zu übernehmen, oder muss da noch mehr geschehen?
>>
>> Woher kann eine Änderung im Bootvorgang kommen, wenn auf der 
>> root-Partition keine Daten verändert wurden, und das einzige was auf 
>> einer Partition liegt, die verändert wurde, der GRUB-Bootmanager ist? 
>> Schließlich war das einzige was ich getan habe ein apt-get 
>> install-Befehl auf einem anderen System was auf einer anderen Partition 
>> liegt auszuführen.
>>
>> Was hat es zu sagen, dass an Stellen, an denen ich weder eine 
>> X11-Session offen habe, noch bewusst irgend ein anderes Programm, was 
>> auf die Internetverbindung zugreift, am Laufen habe, Daten vom/ins 
>> Internet übertragen werden? Vor allem, da ich hinter einem DHCP-Router 
>> hänge, der sämtlichen Netzwerk-Anmeldeverkehr etc. übernehmen dürfte, 
>> ohne dabei das Internet auch nur zu benötigen??
>>
>> Hat es was damit zu tun, dass mal jemand mein User-Passwort 
>> veröffentlicht hat, oder ist meine Paranoia fehl am Platze?
>>
>> Danke & viele Grüße,
>>
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