[linux-l] Vorbehalte gegen MySQL (was: MySQL PostgreSqL Drupal)

Steffen Dettmer steffen at dett.de
Di Jan 1 17:27:31 CET 2008


* Volker Grabsch wrote on Sun, Dec 30, 2007 at 13:46 +0100:
> On Sun, Dec 30, 2007 at 03:44:41AM +0100, Steffen Dettmer wrote:
> Sondern es ging darum, dass die mysql_xxx() Funktionen verwendet werden,
> anstelle einer vereinheitlichten DB-API wie "PEAR::DB" oder "MBD2". So
> wird die Applikation nicht nur durch den SQL-Dialekt, sondern schon durch
> die verwendete API auf MySQL festgenagelt.

Arghhhh, PHP hat 'ne mySQL-spezifische API?!? okokok, Du hast natürlich
vollkommen Recht, dass haut natürlich die Miez vom Birnbaum.

> > Das ist natürlich weniger ein Thema für mySQL sondern mehr für schlechte
> > Software im allgemeine.
> 
> Richtig, aber auch darauf wollte ich nicht hinaus. :-)
> 
> Der Punkt ist, dass solche unflexible Software IMHO einen großen Teil
> zur MySQL-Verbreitung beigetragen hat, sodass die weite Verbreitung
> kein Indiz für Qualität ist.

ja, einmal das, aber bei PHP und mySQL gab es Marketing. Beides war
früher eigentlich einfach nur schlecht. Ich glaube, viele die das
vorantrieben (treiben?), sind über ein "PHP+mySQL in 20 Minuten"
Tutorial eingestiegen, beispielsweise ein Gästebuch anpassen. Oft
vielleicht auch gar nicht, weil man es brauchte, sondern weil es
interessant war. Da gibts dann auch viele Leute, die können nur genau
das, weil sie sich das `Notwendige' autodidaktisch beigebracht haben.
Ich kann mich erinnern, dass viele Leute, mit denen ich damals über PHP
diskutierte, gar keine andere Programmiersprache konnten (Ausnahme
HTML).

Ich glaube, das trug auch sehr zur Verbreitung bei. Man wollte einfach
ein Datum in einer Seite, also PHP. Man wollte vier Hintergrundfarben
zur Auswahl, mySQL. Letzeres, weil es einfach zu benutzen ist (da war
vielleicht auch gerade ein Artikel irgendwo), nicht weil Konfig-Dateien
nicht funktioniert hätten...

(ist natürlich ziemlich spekulativ, was ich da geschrieben habe, aber so
hab ich das wahrgenommen und ich finde es auch plausibel :))

> > Es gibt auch ODBC-Treiber, die auf Dateien arbeiten.  Letztendlich
> > ist auch Microsoft Access (so fast) ein Beispiel dafür, glaube ich.
> 
> Oder Borlands Paradox-Tabellen. Viele Delphi-Programme arbeiten auf
> diese Weise. Hach ja, lang ist's her ... :-)

Delphi wird aber noch hin- und wieder genutzt, oder?

oki,

Steffen

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