[linux-l] Backupmedium

Steffen Dettmer steffen at dett.de
So Jan 20 14:30:19 CET 2008


* Boris Kirkorowicz wrote on Sun, Jan 20, 2008 at 12:38 +0100:
> * Am 20.01.2008 12:25 schrieb Peter Ross:
> > kann ich mir schwer vorstellen, daß durch Skripts zu ersetzen. Das
> > ist verdammt komplex, das schüttelt man nicht mal so aus dem Ärmel.

Ja, das wollte ich auch gerade schreiben. Wer im sechsstelligen Bereich
einkauft, kauft sicherlich eine Lösung und keine pure Hardware. Sonst
hat man ein SNA was dank eines kleinen Scriptfehlers leer ist oder so.
Richtiges Testen von so einer Anwendung stelle ich mir auch sehr
aufwändig und teuer vor. Dann bräuchte man eigentlich auch noch eine
Entwicklungsumgebung, weil man im produktiven Verband ja kaum testen
können will, also nochmal eine Investition im im sechsstelligen
Bereich... :)

So würde ich das auch auf OP beziehen: Entweder preiswerte Lösung, die
den Kram mit einer `normalen' Backupsoftware auf Band spielt (mit den
üblichen Indicies etc, falls man das überhaupt braucht, ein "nur zur
Sicherheitarchiv" mit "wenn man es braucht muss man eh drei Stunden
arbeiten" mit solchen Dateien mit Datum im Dateinamen oder so, kommt
vielleicht ohne "Datenbank" aus). Da muss man dann halt alle n Jahre
umkopieren und vielleicht die Daten immer doppelt schreiben oder so.
Wenn keine preiswerte reicht, dann halt was richtiges und das braucht
dann aber keine Scripte. Ob und wie man umkopieren muss, muss im
Handbuch stehen.

Aber irgendwelche Grenzen gibt es immer. Wenn es wirklich 10 Jahre sein
müssen, reicht ein Bandschrank wohl kaum, denn was ist, wenn es da z.B.
mal brennt? Vielleicht packt man einemal im Monat die Bänder in ein
Bankschliessfach oder schickt die Bänder mit verschlüsselten Inhalt per
Post an eine Filiale, die ein Backuparchiv hat oder oder oder.

> Am 20.01.2008 12:25 schrieb Peter Ross:
> > Ein - wie ich finde beeindruckendes - Produkt ist der IBM Tivoli Storage 
> > Manager (TSM), zusammen mit Bandbibliotheken können die eine ganze Mange. 
> 
> ja, TSM war da auch im Einsatz -ein echt endgeiles Produkt, wenn man die
> eine oder andere Million über hat...

na huch, ich dachte, man würde mit einer sechsstelligen Investition
auskommen. Obwohl das TSM vielleicht 1:1000 oder mehr skaliert
(Kapazitiv und preislich was? :)). Klingt jedenfalls interessant (stell
mir sowas aber eher in Behörden vor denn in Fotoshops, klar).

Was es nicht alles gibt. Ist immer interessant.

> Was ich meinte, soll jedoch eine Funktion der Plattenschränke und
> Bandroboter selbst gewesen sein, unabhängig von TSM. So hatte ich es
> jedenfalls verstanden.

Ach so, dass heisst, so ein Bandrobotersystem behält immer die alten
Bänder, kopiert sie automatisch um und sagt denn, in welchem Slot bitte
ein altes, verschlissenes Band gegen ein nagelneues getauscht werden
will? Ja klar, klingt sehr sinnvoll, kann man dann so bauen, dass ein
Admin ohne besondere Spezialausbildung da die Routinebandwechsel
sicher vornehmen kann, man kann alte Bänder nicht vergessen, Stichproben
machen und überdurchschnittliche "schlechte" Bänder vorzeitig wechseln
usw. Klingt auch sehr interessant.

oki,

Steffen

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