[linux-l] Bootproblem einer nagelneuen externen 1TB Festplatte

Norman Steinbach norm at nsteinbach.de
Do Apr 30 21:49:02 CEST 2020


Hallo Gérard,

On 30.04.20 11:40, Gerard Bekhuis wrote:
> Nur Windows 10 64bit lässt sich m.E. nicht in Legacy-Mode installieren,
> sondern Windows legt ja schon von sich aus eine Efi-Partition an.
Es legt die Partition an, aber es lässt sich im Legacy-Mode installieren 
und funktioniert auch im Legacy-Mode. Es kann sein, dass es dann im 
UEFI-Mode *auch* funktioniert (das weiß ich nicht), aber ein im 
UEFI-Mode installiertes Windows funktioniert nicht im Legacy-Mode.
Auch die 64 Bit Version lässt sich im Legacy Mode installieren, auch 
wenn es eine UEFI-Partition anlegt (ich glaube, das macht es einfach immer).

> Dass bei mir die Windows 10 64bit externe Festplatte dennoch hochbootet
> obwohl ich meine PC's alle auf Legacy-Mode stehen habe, bringe ich in
> Zusammenhang mit
> der Tatsache dass meine beiden PC's (Tower-PC im Arbeitszimmer + Lenovo
> Thinkpad
> Notebook Debian 10 64bit Installation) Virtualisierung zulassen und ich
> mit beiden
> auch eine Virtualbox betreibe.
In wiefern sollte das damit zusammen hängen? Mir wäre da kein 
Zusammenhang bekannt (muss aber nicht heißen, dass es nicht doch einen 
geben kann) Man kann den Hypervisor (ich glaube, so heißt diese Technik 
für die Virtualisierung) ja im BIOS auch abschalten, damit kannst Du 
zumindest testen, ob das Windows auf den beiden Rechnern dann immer noch 
startet, und somit einen Zusammenhang damit bestätigen oder ausschließen.

> Das Acer Aspire E17 Notebook meines Bekannten lässt keine 
> Virtualisierung zu
> und ich vermute, dass hier der Hase im Pfeffer liegt.
> Ich bin gespan nt auf Deine Antwort.Ich habe mich mit Virtualisierung noch nie wirklich beschäftigt. Bisher 
dachte ich, ein OS, was direkt beim booten in eine virtuelle Schicht 
gelegt wird, ist entweder von einem Rootkit unterwandert (was den 
Virtualisierungs-Host spielt und somit Vollzugrif auf das OS hat), oder 
es handelt sich dabei um dieses supersichere Spezial-Linux, wo jedes 
Programm in einer eigenen virtuellen Maschine läuft, was dann etliche 
male Mehr RAM benötigt, als normal (aber dafür sind die Programme halt 
auch wirklich voneinander abgeschottet, und es können sogar 
Windows-Programme ausgeführt werden, weil es dafür auch einen Container 
gibt). Keine Ahnung, den Namen davon habe ich schon wieder vergessen. 
Sollte hier aber meines Wissens nach keine Rolle spielen - und wenn 
doch, dann wäre es interessant, das zu erfahren.


Viele Grüße,

Norman


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