[linux-l] USB-Stick-Geschwindigkeit

Volker Wysk post at volker-wysk.de
So Jul 12 18:50:35 CEST 2020


Am Sonntag, den 12.07.2020, 14:03 +0200 schrieb Frank Reker via linux-
l:
> Hei, 
> 
> Am Do 09. Jul 2020 15:31 +0200 schrieb Volker Wysk via linux-l:
> > D.h. Du rätst mir, statt einem USB-Stick eine SD-Karte zu
> > verwenden,
> > die mit einem Adapter an einen USB-Anschluß angeschlossen ist?
> > Machst
> > Du das so bei Dir?
> 
> Haengt davon ab, was du vor hast.
> SD Karten haben feste Klassen, die eine Mindestschreibgeschwindigkeit
> vorgeben. Z.B. C10 - 10 MB/s
> V90 - 90MB/s
> es gibt aber auch noch schnellere bis 300MB/s habe ich schon gesehen.
> 
> Bis C10 kann man das Problemlos ueber einen USB-2.0 Adapter machen.
> Darueber benoetigt man USB 3.x
> Allerdings gehen fast alle SD-Leser ueber den USB-Bus. Auch die
> fest verbauten. Es gibt nur sehr wenige die an SATA angeschlossen
> werden.
> 
> Bei USB-Sticks gibt es sehr grosse Unterschiede.
> Die billigen USB-Sticks fuer wenige Euro haben meist sehr
> geringe Lese/Schreibraten.

Die Leseraten der USB-Sticks, die ich gekauft habe, sind durchaus gut.
Obwohl ich bei "dd" keine Blockgröße angegeben habe (also 512 Bytes).
Nur die Schreibraten scheinen bescheiden...

> (Allerdings duerften deine gemessenen 4MB/s eher an der geringen
> Blockgroesse liegen).
> 
> Es gibt auch USB-Sticks mit 440 MB/s z.B. der
> Corsair Flash Voyager GTX 512GB oder 1TB
> kostet dann halt auch 130,- bzw. 310,- Euro.
> 
> Mit diesen Geschwindigkeiten kommt man in die Groessenordnung
> einfacher
> SSDs. Gute SSD's koennen aber durchaus auch 2000 bis 3000 MB/s.
> Diese werden dann allerdings mittels Adapter direkt an den PCI Bus
> angeschlossen (z.B. M2)

Da gibt es inzwischen die PCI-Express-SSDs, die Du vielleicht meinst.
Die werden direkt auf der Hauptplatine eingesteckt (und nicht SATA),
und die sind die schnellsten. Ich habe so eine bei mir drin stecken.

Danke für Deine Ausführungen! Ich habe sie mal kopiert und in meinem
persönlichen Wiki abgelegt.

Tschüß,
Volker



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